Wir sind der Meinung, dass eine Einrichtung etwas ganz Persönliches sein muss, sehr individuell und sie muss den Bewohner widerspiegeln. Sie sollte Wärme vermitteln und sich vom Einheitsbrei der üblichen Designlandschaft absetzen. Die Einrichtung kann sich um ein spezielles Thema drehen, um bestimmte Farben, sie kann sich um ein Highlight-Möbelstück ranken und es ins beste Licht rücken. Der Möglichkeiten gibt es unendlich viele.
In letzter Zeit wird immer deutlicher, dass der Trend sich weit von Grundbedürfnissen wie Behaglichkeit , Wärme, Rückzugsmöglichkeit und dem eigenen individuellen Bereich entfernt. In weißen Wohnzimmern mit weißen Schalttafeln, die bei Bedarf weiß aufleuchten ist kein Platz mehr für Herrenecken. Die Frage, die sich stellt ist, wo bleibt der Bewohner? Er scheint als notwendiges Übel und unpraktisches Element an den Rand geschoben zu sein und darf schließlich zusehen, wie er sich emotional nun mit seinem neuen Raum verbinden mag.
Das kann nicht die Lösung sein. Individuell auf die Bedürfnisse und Eigenheiten, auf die Vorlieben und die eigenen Vorstellungen von Wohlfühlen abgestimmt sollte eine Einrichtung sein. Ob das nun der Panama-Hut auf der Ohrensessel-Lehne und die Cognac-Sammlung auf dem Beistelltisch daneben sein mag oder das Sofa aus einer Chevrolet-Rücksitzbank vor einer Mauersteinwand oder die Billiardhöhle ist sicher eine Frage von persönlichen Vorlieben und passendem Platzangebot und Geldbeutel. Aber Ambiente schaffen fängt bereits bei den kleinen Dingen an.
Wir wollen in diesem Blog u.a. Beispiele aufzeigen, wie stylish und behaglich verbunden werden können. Damit sich, entgegengesetzt zum Wellness-Faktor, etwas wieder entwickeln kann, das wir als Wohlfühl-Faktor bezeichnen.
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